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Eine Iglu-Unterkunft hat gegenüber dem Zelt riesige Vorteile: Es ist geräumiger, ruhiger und trockener. Es bietet 100%-igen Schutz gegen den Sturm. Der Arktisforscher Stefanson berichtete im Jahre 1912, dass es im Iglu bis zu 50 Grad wärmer sein kann als draußen: Bei -46 Grad Außentemperatur waren es 16 Grad auf Deckenhöhe.
Ein Iglu ist so komfortabel, dass eine Gruppe ohne weiteres eine Woche darin verbringen kann. Die Eskimos leben zum Teil heute noch in Iglus. Weshalb gefriert das Wasser zu Eis und Schnee?
Wasser ist ein Molekül, das aus zwei Wasserstoffatomen und einem Sauerstoffatom besteht. Bei Zimmertemperatur sind diese Moleküle immer in Bewegung, das Wasser ist dann flüssig. Je tiefer die Temperatur sinkt, desto schwächer und langsamer bewegen sich diese Moleküle. Bei etwa 0 Grad lagern sie sich mehr oder weniger fest aneinander und bilden eine Art Gitter. Obwohl die Atome so klein sind, halten sie sich mit genügend grosser Kraft aneinander, so dass eine feste Masse entsteht.
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